• 14 November, 2014
  • microsoft95ACHTUNG - Alle Versionen seit Windows 95 betroffen.

    Microsoft hat ein knapp zwei Jahrzehnte altes Sicherheitsleck bei seinem Betriebssystem ausgemacht. Alle Versionen seit Windows 95 seien betroffen. Hastig hat der Konzern nun ein Update ausgerollt.

    Der US-Computerriese Microsoft hat eine seit fast zwei Jahrzehnten existierende Sicherheitslücke in seinem Windows-Betriebssystem gestopft. Microsoft stufte das Problem in einem am Mittwoch veröffentlichten Sicherheitshinweis als "ernst" ein und stellte ein Update zur Verfügung. Die Sicherheitslücke ermöglichte es demnach Kriminellen, die Kontrolle über Computer zu übernehmen, wenn ein Nutzer mit dem Internet Explorer eine manipulierte Internetseite besuchte.

    Die Sicherheitslücke war erst kürzlich von Experten des US-Konzerns IBM entdeckt worden. Ihren Angaben zufolge sind sämtliche Versionen des beliebten Betriebssystems seit Windows 95 betroffen. Die Schwachstelle sei "mindestens 19 Jahre alt" und habe seit etwa 18 Jahren ausgenutzt werden können. Mit einem Update schließt Microsoft das Sicherheitsloch in mehreren Betriebssystem und Server-Programmen, darunter Vista, RT, sowie den Windows-Versionen 7, 8 und 8.1.

    Computerbesitzer, deren Rechner die Software automatisch aktualisieren, müssten nichts weiter tun und seien "automatisch geschützt", erklärte ein Unternehmenssprecher. Die ältesten Versionen seines Betriebssystems vertreibt Microsoft allerdings nicht mehr und stellt für sie deshalb auch keine Sicherheitsupdates mehr zur Verfügung. Einige von ihnen - wie Windows XP - werden dennoch von vielen Computerbesitzern weiter benutzt. Windows läuft auf fast 90 Prozent aller Rechner weltweit.


    Quelle N24

  • 03 November, 2013
  • Eventuell macht IPv6 Probleme

    Bei einigen Computern dauert es ewig bis Musik, Filme oder andere Dateien aus dem Netz geladen werden. Nicht immer ist daran eine schlechte Datenleitung oder ein trojanerverseuchter Rechner schuld.

    Wer Probleme mit einem langsamen Internetzugang hat, sollte unter Windows probeweise IPv6 deaktivieren. Hinter dem Kürzel verbirgt sich die aktuelle Version des Internet-Protokolls, das den Datenaustausch zwischen vernetzten Rechnern regelt. In allen Windows-Versionen seit Vista ist sie standardmäßig eingeschaltet, berichtet die Zeitschrift "PC Welt". Je nach Router kann es aber sein, dass der Internetzugang dadurch spürbar langsamer läuft oder sogar ganz blockiert wird.

    Ohne IPv6 arbeitet Windows mit IPv4

    Die Option zum Abschalten findet sich im "Netzwerk- und Freigabecenter" des Betriebssystems. Schaltet der Nutzer IPv6 aus, arbeitet Windows stattdessen mit dem Vorgänger IPv4. Außer der eventuell höheren Surfgeschwindigkeit macht sich das kaum bemerkbar - das Internet funktioniert genauso wie vorher. Die Windows-Funktion "Heimnetzgruppe", mit sich der mehrere Rechner zum Austausch von Daten verbinden lassen, funktioniert ohne IPv6 allerdings nicht.

    mli, DPA