• 07 März, 2014
  • Neuer YouTube-Spruch, altes Problem: Die Musikrechte bleiben ein umstrittenes Thema in Deutschland. YouTube unterliegt Gema.

    Die bisherigen Sperrtafeln auf YouTube wollte die Gema nicht mehr akzeptieren. Die Verwertungsgesellschaft zog vor Gericht. Nun hat YouTube den bei vielen Nutzern verhassten Spruch geändert. Die Videoplattform YouTube hat den Text ihrer umstrittenen Sperrtafeln geändert. Grund: Die Verwertungsgesellschaft Gema hatte sich vor dem Landgericht München erfolgreich gegen die vorherige Formulierung der Hinweise gewehrt.

    YouTube-Nutzern wird ein neuer Text für gesperrte Videos präsentiert, wie zum Beispiel das Lied "Gangnam Style" des Südkoreaners Psy. "Dieses Video ist in Deutschland leider nicht verfügbar, da es Musik enthalten könnte, über deren Verwendung wir uns mit der Gema bisher nicht einigen konnten." Bisher erklärte die zu Google gehörende Videoplattform, die Musikrechte seien "von der Gema nicht eingeräumt" worden. Die erweckte aus Sicht der Gema den falschen Eindruck, die Gesellschaft habe die Videos sperren lassen.

    Ein Google-Sprecher erklärte: "Obwohl wir die Entscheidung des Gerichts kritisch sehen und weiterhin eine Berufung prüfen, haben wir unsere Blocking Message leicht geändert, um dem Urteil zu entsprechen."

     

    jal, DPA , n24