• 03 November, 2013
  • Eventuell macht IPv6 Probleme

    Bei einigen Computern dauert es ewig bis Musik, Filme oder andere Dateien aus dem Netz geladen werden. Nicht immer ist daran eine schlechte Datenleitung oder ein trojanerverseuchter Rechner schuld.

    Wer Probleme mit einem langsamen Internetzugang hat, sollte unter Windows probeweise IPv6 deaktivieren. Hinter dem Kürzel verbirgt sich die aktuelle Version des Internet-Protokolls, das den Datenaustausch zwischen vernetzten Rechnern regelt. In allen Windows-Versionen seit Vista ist sie standardmäßig eingeschaltet, berichtet die Zeitschrift "PC Welt". Je nach Router kann es aber sein, dass der Internetzugang dadurch spürbar langsamer läuft oder sogar ganz blockiert wird.

    Ohne IPv6 arbeitet Windows mit IPv4

    Die Option zum Abschalten findet sich im "Netzwerk- und Freigabecenter" des Betriebssystems. Schaltet der Nutzer IPv6 aus, arbeitet Windows stattdessen mit dem Vorgänger IPv4. Außer der eventuell höheren Surfgeschwindigkeit macht sich das kaum bemerkbar - das Internet funktioniert genauso wie vorher. Die Windows-Funktion "Heimnetzgruppe", mit sich der mehrere Rechner zum Austausch von Daten verbinden lassen, funktioniert ohne IPv6 allerdings nicht.

    mli, DPA